FAQ
Damit Walnüsse optimal maschinell verarbeitet werden können, durchlaufen sie einen standardisierten Prozess. Hier sind die technischen Rahmenbedingungen für ein bestmögliches Ergebnis:
- Vorbereitung des Materials
Die Effizienz des Knackens hängt maßgeblich von der Beschaffenheit der Nüsse ab. Für ein sauberes Ergebnis müssen die Nüsse getrocknet und sauber sein. Das Kaliber sollte im Bereich zwischen 2,5 cm und 4 cm liegen. Idealerweise erfolgt vorab eine Sortierung nach Größe, da die Walzen der Knackmaschine auf einen bestimmten Durchmesser eingestellt werden. Bei gemischten Größen werden kleine Nüsse oft nicht erfasst oder die Kerne größerer Nüsse stärker beansprucht.
- Der Knack- und Trennprozess
Nach dem eigentlichen Knackvorgang sorgt ein integrierter Windsichter dafür, dass ca. 50 % der Schalenteile automatisch durch Luftstrom aussortiert werden. Eine einfache Faustregel für die Maschineneignung: Wenn sich der Kern bereits von Hand leicht aus der Schale lösen lässt, erzielt auch die Maschine ein hochwertiges Ergebnis mit einem hohen Anteil an intakten Kernen.
- Manuelle Nachbearbeitung
Da die maschinelle Trennung durch den Windsichter systembedingt nur einen Teil der Schalen erfasst, ist im Nachgang eine sorgfältige Sortierung von Hand erforderlich. Hierbei werden die verbliebenen Schalenreste sowie Trennhäutchen vollständig von den Kernen entfernt, um die gewünschte Reinheit des Endprodukts zu gewährleisten.
Weit gereiste Kerne sind für eine lange Haltbarkeit oft geschwefelt, da diese schon geknackt werden, lange bevor sie in den Laden kommen . Außerdem werden sie gerne mit Natriumhypochlorit gebleicht, damit sie möglichst schön für das Auge des Konsumenten sind. Unsere Nüssen werden in kleinen Chargen frisch in Vorarlberg geknackt. Naturbelassene, regionale Produkte sind unser Anliegen. Unsere Kerne sind deshalb naturbelassen, frisch und haben einen geringen CO2 Fußabdruck.
- Wähle einen geeigneten Standort für den Baum. Walnussbäume bevorzugen einen sonnigen Standort mit gut drainierendem Boden. Vermeide Stellen, an denen sich Wasser sammelt, um Wurzelfäule vorzubeugen.
- Bereite das Pflanzloch vor. Das Pflanzloch sollte etwa doppelt so breit und tief sein wie der Wurzelballen des Baums. Füge Kompost oder gute Gartenerde hinzu, um den Boden zu verbessern.
- Pflanze den Baum. Stelle den Baum in das Pflanzloch und verteile die Wurzeln gleichmäßig im Loch. Fülle das Loch mit Erde und drücke sie sanft um die Wurzeln herum. Abschliessend die Pflanzstelle gründlich einwässern.
- Stütze den Baum, wenn nötig. Wenn der Baum noch jung ist, kann es hilfreich sein, ihn mit einer Baumstütze zu unterstützen, um ihm Halt zu geben, während er wächst. Binde den Stamm nicht zu eng, damit der Baum frei wachsen kann.
- Pflege den Baum. Während längerer Trockenperioden können Wassergaben, vor allem bei jungen Bäumen sinnvoll sein. Mulche den Boden um den Baum herum, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkraut zu verhindern.
Beim Walnussbaum als Hausbaum ist der vermutlich wichtigste Faktor die Grösse. Und dann kommt der Ernteerfolg. Es sollten grundsätzlich nur veredelte Sorten verwendet werden. Dieses sind prinzipiell kleiner als Sämlinge und die Nuss die geerntet wird entspricht schon gewissen Qualitätskriterien.
Die kleinste uns bekannte Walnuss Sorte ist die Dwarf Karklik. Diese Sorte wird nur 2m hoch bei 2m Durchmesser und kann sogar im Topf kultiviert werden
Die nächste Grössenkategorie von Walnussbäumen sind sogenannte lateral tragende Sorten. Hier bewegt sich der Durchmesser bei 5-8m im ausgewachsenen Stadium. Beispiel Sorten Sind Lara oder "Franquette
Die grössten Sorten sind dann die terminal tragenden sorten wie Mars oder Geisenheim 26 Diese Bäume sind mit Kronendurchmesser um die 12m zu haben.
Einfach von einer Baumschule beraten lassen oder eine vertiefende Internet-Recherche starten.
